Glasfaserverstärkung
Die Fasern tragen zur mechanischen Festigkeit bei. Ihre Anordnung und Orientierung richten sich nach Fertigungsverfahren und Produktaufbau.
Gitterroste aus glasfaserverstärktem Kunststoff für Laufwege, Podeste und technische Flächen. Wir stimmen Harzsystem, Bauart und Oberfläche auf Ihre Belastungen und Einsatzbedingungen ab.
Die wichtigsten Auswahlmerkmale für Ihre Anfrage. Eigenschaften und Lieferbarkeit werden für die konkrete Ausführung und Ihre Einsatzbedingungen abgestimmt.
GFK steht für glasfaserverstärkten Kunststoff. Glasfasern und Kunstharz bilden gemeinsam einen Verbundwerkstoff, aus dem tragende Gitterrostflächen hergestellt werden. Häufig werden diese auch als Kunststoffgitterroste bezeichnet.
Die mechanischen und chemischen Eigenschaften hängen vom gesamten Produktaufbau ab. Faserorientierung, Harzsystem, Bauhöhe und Rostgeometrie werden gemeinsam betrachtet. Aus der Bezeichnung GFK ergibt sich keine pauschale Tragfähigkeit, Chemikalienbeständigkeit oder Brandklasse.
Die Fasern tragen zur mechanischen Festigkeit bei. Ihre Anordnung und Orientierung richten sich nach Fertigungsverfahren und Produktaufbau.
Das Harz bindet die Fasern ein. Seine Auswahl beeinflusst unter anderem Medienbeständigkeit, Temperaturgrenzen und Brandverhalten.
Bauhöhe, Maschenbild und tragende Richtung bestimmen zusammen mit Spannweite und Auflagerung die erforderliche Auslegung.
Fachbegriffe zu Rostgeometrie und Maschen erklärt unser Gitterrost-Lexikon.
Gegossene und pultrudierte GFK-Gitterroste unterscheiden sich in Aufbau, Faserorientierung und Lastabtragung. Welche Variante angeboten werden kann, hängt von Ihren Anforderungen und der verfügbaren Ausführung ab.
Das Gitter entsteht als zusammenhängendes Formteil. Lastabtragung und geeignete Auflagerung werden anhand der jeweiligen Produktdaten geprüft.
Zusammengesetzt aus faserverstärkten Profilen. Die Fasern der Tragprofile sind überwiegend längs orientiert; die Tragprofilrichtung ist bei der Planung zu beachten.
Die Oberfläche muss zu Begehung und Umgebung passen. Eine geforderte Rutschhemmung ist für die konkrete Ausführung nachzuweisen.
Anpassungen nach bemaßter Zeichnung anfragen. Eingriffe in tragende Bereiche und die erforderliche Schnittkantenbehandlung werden berücksichtigt.
Je nach Produkt kommen polyesterbasierte Systeme infrage. Die Eignung ergibt sich aus Beständigkeitsdaten für das tatsächliche Medium und die Betriebsbedingungen.
Andere Harzsysteme können je nach Medienbelastung erforderlich sein. Sie sind nicht pauschal austauschbar; die verfügbare Ausführung wird projektbezogen abgestimmt.
Medienbeständigkeit anfragen →Bauhöhe und Rostgeometrie werden anhand von Lasten, freier Spannweite und zulässiger Durchbiegung gewählt.
Technische Informationen ansehen →Maschenteilung und lichte Öffnung werden auf Begehbarkeit, Durchlässigkeit und Anforderungen an das Durchfallen von Gegenständen abgestimmt.
Fachbegriffe im Lexikon →Freiliegende Fasern und Schnittkanten sind nach Herstellervorgaben zu bearbeiten und gegebenenfalls zu versiegeln. Erforderliche Bearbeitungen werden abgestimmt.
Zuschnitt und Bearbeitung anfragen →Temperatur- und UV-Eignung sowie Brand- oder elektrische Eigenschaften müssen für das konkrete Produkt geprüft werden. Benennen Sie erforderliche Nachweise bereits bei Ihrer Anfrage.
GFK kommt dort infrage, wo geeignete Medienbeständigkeit, geringes Gewicht und eine passende Oberfläche gefragt sind. Die Auswahl erfolgt anhand der mechanischen, chemischen und betrieblichen Anforderungen Ihres Projekts.
Harzsystem und Ausführung anhand von Stoff, Konzentration, Temperatur und Kontaktzeit auswählen. Mechanische und betriebliche Anforderungen werden gemeinsam berücksichtigt.
Für feuchte Lauf- und Arbeitsbereiche. Wasserchemie, Reinigungsmedien, Belastbarkeit und Auflagerbedingungen sind bei der Auswahl zu beachten.
Gewünschte Isolations- oder Ableiteigenschaften ausdrücklich benennen. Die erforderlichen Eigenschaften müssen für das konkrete Produkt nachgewiesen werden.
Medienbelastung, Bewitterung und UV-Einwirkung bei der Auswahl von Produkt und Befestigung berücksichtigen. Die Eignung wird projektbezogen geprüft.
Spannweite, tragende Richtung und Sicherung gegen Verschieben und Abheben abstimmen. Oberfläche und Befestigung an Feuchtigkeit und Verschmutzung anpassen.
Lasten, Auflager und Einbausituation festlegen. Erforderliche Nachweise werden passend zum Einsatzort und zur vorgesehenen Nutzung geklärt.
Für die Auswahl zählen Bauart, Harzsystem, Rostgeometrie und Einbausituation. Freie Spannweite, Auflager und Lasten bestimmen die erforderliche mechanische Auslegung.
Ergänzen Sie Stoffe, Konzentrationen, Einwirkdauer, Temperaturen und Bewitterung. Erforderliche Brand-, Rutschhemmungs- oder elektrische Nachweise sollten bereits bei der Anfrage benannt werden.
| Außenmaße | Maße in mm; lichte Feldmaße, Einbaumaße und gewünschte Rostmaße unterscheiden |
|---|---|
| Bauart | Gegossener Formrost oder pultrudierte Profilkonstruktion nach Anforderung und Verfügbarkeit |
| Bauhöhe und Masche | Rostgeometrie, Maschenteilung und lichte Öffnung passend zur Nutzung |
| Harzsystem | Passend zu Medium, Konzentration, Temperatur und Einwirkdauer auswählen |
| Spannweite | Freie Strecke zwischen den Auflagern; Auflageranordnung und tragende Richtung angeben |
| Belastung | Lastart, Lastgröße, Lastaufstandsfläche und Anforderungen an die Durchbiegung |
| Oberfläche | Besandung oder Profilierung; erforderliche Rutschhemmung mit passendem Nachweis abstimmen |
| Einbau | Befestigung, Ausschnitte, Schnittkantenbehandlung, Temperatur und Bewitterung berücksichtigen |
| Nachweise | Projektbezogene Produktnachweise zu Tragfähigkeit, Brandverhalten und elektrischen Eigenschaften benennen |
Tragfähigkeit und Durchbiegung sind anhand der konkreten Produktdaten zu prüfen. Lastangaben für Stahlroste lassen sich nicht pauschal auf GFK übertragen. Ausschnitte und besondere Laststellungen müssen zusätzlich berücksichtigt werden.
Der GFK-Verbundwerkstoff entwickelt keinen Stahlrost. Seine Eignung für chemische Medien, Wärme und Bewitterung bleibt produktbezogen zu prüfen.
Ein geeignetes Harzsystem ermöglicht den Einsatz bei passenden chemischen Belastungen und Betriebsbedingungen. Entscheidend sind die Beständigkeitsdaten der konkreten Ausführung.
GFK ist grundsätzlich elektrisch isolierend. Erforderliche Eigenschaften und besondere ableitfähige Varianten sind für das konkrete Produkt gesondert nachzuweisen.
Das vergleichsweise niedrige Gewicht kann Handhabung und Montage erleichtern. Maßgeblich sind Bauart, tatsächliche Abmessungen und die benötigte Ausführung.
Sie möchten GFK-Gitterroste kaufen und benötigen eine passende Ausführung für Ihr Projekt? Wir prüfen Maße, Mengen und technische Anforderungen und erstellen ein individuelles Angebot.
Bei Ausschnitten oder angepassten Konturen hilft eine bemaßte Zeichnung. Skizzen und Stücklisten können Sie direkt per E-Mail senden. Ergänzen Sie Medienbelastung, Temperaturen und erforderliche Nachweise.
Maßanfertigung anfragen →Es fehlen noch Angaben? Beschreiben Sie zunächst Ihr Vorhaben. Die offenen Punkte besprechen wir persönlich mit Ihnen.
Zur GFK-Rostfläche gehören geeignete Auflager und Befestigungen. Fragen Sie die erforderlichen Sicherungen direkt mit an und stimmen Sie die Eignung für den konkreten Rost ausdrücklich ab.
Passend zu Bauart, Masche und Auflager. Die Eignung für den konkreten GFK-Rost ausdrücklich abstimmen. Befestigungen und Zubehör ansehen →
Für andere Werkstoffanforderungen. Die Auswahl richtet sich nach Lasten, Medien und Einsatzbedingungen. Edelstahl-Gitterroste ansehen →
Metallische Rostlösungen für Anwendungen, bei denen das Eigengewicht mit berücksichtigt wird. Aluminium-Gitterroste ansehen →
Für besondere Einbausituationen, angepasste Konturen und zusammenhängende Projektanfragen. Individuelle Lösung anfragen →
Antworten zu Material, Bauarten, Belastbarkeit und Ihrer Angebotsanfrage.
GFK steht für glasfaserverstärkten Kunststoff. Glasfasern und ein Kunstharzsystem werden zu einem Verbundwerkstoff verarbeitet, aus dem tragende Gitterrostflächen hergestellt werden.
GFK entwickelt keine klassische Stahlrostkorrosion. Die Beständigkeit gegen chemische Medien, Wärme und Bewitterung muss dennoch für die konkrete Ausführung geprüft werden.
Nein. Entscheidend sind Harzsystem, Stoff, Konzentration, Temperatur und Einwirkdauer. Die Beständigkeitsdaten des Produkts müssen zu den tatsächlichen Betriebsbedingungen passen.
Gegossene Roste entstehen als zusammenhängendes Gitter. Pultrudierte Roste werden aus Profilen zusammengesetzt. Faserorientierung und Lastabtragung unterscheiden sich. Maßgeblich sind die jeweiligen Produktdaten; insbesondere die tragende Richtung ist zu beachten.
Bauart, Bauhöhe, Geometrie, Spannweite, Auflagerung und Lasten werden gemeinsam geprüft. Neben der Festigkeit muss die Durchbiegung zur vorgesehenen Nutzung passen. Lastangaben für Stahlroste sind nicht pauschal auf GFK übertragbar.
GFK ist grundsätzlich elektrisch isolierend. Erforderliche Eigenschaften sind für das konkrete Produkt nachzuweisen. Besondere ableitfähige Ausführungen müssen gesondert betrachtet und ausdrücklich angefragt werden.
Besandete oder profilierte Oberflächen können rutschhemmende Eigenschaften bieten. Eine bestimmte Bewertungsgruppe darf nur für eine entsprechend geprüfte Ausführung angegeben werden.
Das lässt sich nicht pauschal zusagen. Brandverhalten und Rauchentwicklung hängen vom Produktaufbau ab. Erforderliche Klassifizierungen müssen durch passende Produktnachweise belegt werden.
Eingriffe in tragende Bereiche müssen technisch geprüft werden. Freiliegende Fasern und Schnittkanten sind nach Herstellervorgaben zu bearbeiten und gegebenenfalls zu versiegeln. Eine bemaßte Zeichnung erleichtert die Abstimmung.
Hilfreich sind Maße, Menge, Spannweite, Auflager, Lasten, Oberfläche und Maschenangaben. Ergänzen Sie Medien, Konzentrationen, Einwirkdauer, Temperatur, Bewitterung und erforderliche Nachweise sowie Lieferort und Terminwunsch. Preis und Lieferzeit erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot.