Farbgebung
Farbton, Glanzgrad und Struktur können auf Gestaltung und Projektvorgaben abgestimmt werden.
Pulverbeschichtete Gitterroste aus Stahl oder Aluminium verbinden Farbgestaltung mit einer abgestimmten Oberfläche. Wir prüfen die lieferbare Ausführung anhand von Werkstoff, Einsatzumgebung und Nutzung.
Farbton und Oberfläche werden gemeinsam mit dem Untergrund und dem Beschichtungsaufbau festgelegt. Die konkrete Lieferbarkeit prüfen wir für Ihre Rostausführung.
Bei der Pulverbeschichtung wird ein pulverförmiger Beschichtungsstoff auf eine vorbereitete Oberfläche aufgebracht, meist elektrostatisch. Anschließend wird das Bauteil nach den Vorgaben des verwendeten Systems thermisch ausgehärtet. Dabei entsteht eine zusammenhängende organische Beschichtung.
Die Eigenschaften ergeben sich aus dem gesamten Aufbau: Grundwerkstoff, Oberflächenvorbereitung, Vorbehandlung und Beschichtungspulver müssen zur Nutzung passen. Gerade bei Gitterrosten benötigen Kanten, Kreuzungspunkte und schwer zugängliche Bereiche besondere Aufmerksamkeit.
Farbton, Glanzgrad und Struktur können auf Gestaltung und Projektvorgaben abgestimmt werden.
Die Beschichtung übernimmt die für den gewählten Aufbau vorgesehenen Schutzfunktionen.
Untergrund und Verarbeitung bestimmen mit, welche Eigenschaften die fertige Oberfläche bietet.
Farbe allein beschreibt noch keinen Schutzaufbau: Eine Pulverbeschichtung ersetzt bei blankem Stahl nicht automatisch ein für die Umgebung geeignetes Korrosionsschutzsystem. Untergrund und Beschichtungsaufbau müssen ausdrücklich abgestimmt werden.
Der genaue Ablauf richtet sich nach Werkstoff, Anlage und Beschichtungssystem. Eine geeignete Vorbereitung ist wesentlich für das Ergebnis.
Öle, Fette und andere Verunreinigungen entfernen. Den Untergrund je nach Werkstoff und Zustand weiter vorbereiten.
Eine zum Untergrund passende Vorbehandlung durchführen. Vor dem Pulverauftrag muss das Bauteil ausreichend trocken sein.
Beim üblichen elektrostatischen Auftrag lagert sich geladenes Pulver auf dem leitfähigen, geerdeten Bauteil ab.
Bauteiltemperatur und Haltezeit nach Pulvervorgaben einhalten. Anschließend die vereinbarten Oberflächenmerkmale prüfen.
Für die passende Ausführung werden Werkstoff, Umgebung und Nutzung gemeinsam betrachtet. Ein beschichteter Rost im Innenraum kann andere Anforderungen haben als eine bewitterte, begehbare Fläche.
Maschen, Innenwinkel und Kreuzungspunkte beeinflussen die Erreichbarkeit für Vorbehandlung und Pulverauftrag. Auch Kanten, Passflächen und die gewünschte Optik müssen berücksichtigt werden.
Schichtdicke und Aushärtung richten sich nach dem ausgewählten System und der vereinbarten Spezifikation. Besondere Prüfungen oder Qualitätsanforderungen sollten bereits in der Anfrage stehen.
| Untergrund | Stahl, feuerverzinkter Stahl oder Aluminium sowie Zustand der Oberfläche. |
|---|---|
| Bauteil | Rostart, Länge, Breite, Höhe, Geometrie und bei Bedarf Stückgewicht. |
| Umgebung | Innen- oder Außeneinsatz, Bewitterung, UV-Einfluss, Feuchtigkeit und Medienkontakt. |
| Farbgestaltung | RAL-Farbton, Glanzgrad, Struktur und gegebenenfalls Freigabemuster. |
| Nutzung | Begehung, Abrieb, Reinigung und gegebenenfalls geforderte Rutschhemmung. |
| Passflächen | Gewinde, Bohrungen, Auflager und Bereiche, die unbeschichtet bleiben sollen. |
| Kontaktpunkte | Erforderliche Aufhängungs- und Erdungsstellen sowie zulässige Spuren abstimmen. |
| Dokumentation | Benötigte Spezifikationen, Prüfungen und Unterlagen ausdrücklich vereinbaren. |
Bei begehbaren Gitterrosten wichtig: Eine Pulverbeschichtung allein belegt keine bestimmte Rutschhemmklasse. Anforderungen müssen für das vorgesehene Belagsystem einschließlich der tatsächlich beschichteten Oberfläche geklärt werden.
Pulverbeschichtete Gitterroste können in sichtbaren und funktionalen Bereichen eingesetzt werden, wenn Rost und Beschichtungssystem für die konkrete Anwendung geeignet sind.
Rostelemente im Farbkonzept der Architektur. Befestigung, Umgebung und optische Anforderungen abstimmen.
Abdeckungen mit gewünschter Farbgestaltung. Feuchtigkeit, Nutzung und Auflager berücksichtigen.
Farblich abgestimmte Stufen mit gesondert festgelegter Belastbarkeit und Rutschhemmung.
Begehbare Rostflächen mit abgestimmtem Belagsystem, Auflagern und Befestigungen.
Gestaltete Rostelemente mit projektbezogenem Farbton, Glanzgrad und Oberflächenbild.
Rostflächen und Bauteile passend zu den gestalterischen Vorgaben des Gebäudes.
Projektbezogene Abdeckungen mit Anforderungen an Oberfläche, Montage und Nutzung.
Bewitterte Bauteile mit geeignetem Untergrund und darauf abgestimmtem Beschichtungsaufbau.
Individuelle Maße und Konturen nach Zeichnung, mit früh festgelegter Oberflächenausführung.
Die gleiche Farbe kann auf unterschiedlichen Werkstoffen eingesetzt werden. Der erforderliche Schutzaufbau und die Vorbereitung unterscheiden sich jedoch je nach Untergrund.
Bei Stahl müssen Vorbehandlung und Beschichtungsaufbau auf die Umgebung abgestimmt sein. Eine dekorative Beschichtung allein ist keine pauschale Zusage für Korrosionsschutz.
Zinküberzug und Pulverbeschichtung können ein Duplex-System bilden. Die Zinkoberfläche muss für das gewählte System entsprechend vorbereitet werden.
Geeignete Aluminium-Ausführungen benötigen eine werkstoffgerechte Reinigung und Vorbehandlung. Legierung, Umgebung und gewünschte Eigenschaften sind zu berücksichtigen.
Diese Merkmale gemeinsam festlegen. Verfügbarkeit, Effektoberflächen und Anforderungen an zusammengehörige Sichtflächen werden projektbezogen geprüft.
Bei sichtbaren Bauteilen: Ein RAL-Farbton allein beschreibt nicht das vollständige Oberflächenbild. Bei hohen optischen Anforderungen oder Anschlussbauteilen kann ein abgestimmtes Freigabemuster sinnvoll sein.
Mehr zur Feuerverzinkung und zur Planung von Duplex-Systemen →
Ein passend ausgewähltes und fachgerecht ausgeführtes Beschichtungssystem kann die gewünschte Optik mit abgestimmten Oberflächeneigenschaften verbinden.
Farbton, Glanzgrad und Struktur auf Architektur und Projektvorgaben abstimmen.
Die Beschichtung bildet eine organische Oberfläche auf dem vorbereiteten Untergrund.
Geeignete Ausführungen auf Stahl, feuerverzinktem Stahl oder Aluminium prüfen.
Beschichtungspulver und Aufbau anhand von Umgebung und Nutzung festlegen.
Wir prüfen die Lieferbarkeit pulverbeschichteter Gitterroste anhand Ihrer technischen und gestalterischen Vorgaben. Werkstoff, Umgebung, Nutzung und Farbe bilden die Grundlage.
Bei Sondermaßen oder Ausschnitten hilft eine bemaßte Zeichnung. Kennzeichnen Sie außerdem Flächen, die unbeschichtet bleiben sollen, und nennen Sie Anforderungen an Sichtflächen.
Ausführung, Beschichtungsmerkmale und benötigte Unterlagen werden im Angebot beziehungsweise in abgestimmten Projektunterlagen festgelegt.
Pulverbeschichtete Gitterroste anfragen →Technische und gestalterische Vorgaben möglichst gemeinsam angeben.
Die Pulverbeschichtung ergänzt die Rostausführung. Ob eine gewünschte Kombination lieferbar und geeignet ist, prüfen wir anhand Ihrer Anfrage.
Rostflächen mit abgestimmter Masche, Tragstabgeometrie und gewünschter Oberflächenausführung.
Pressroste ansehen →Geeignete Aluminium-Ausführungen mit werkstoffgerechter Vorbehandlung und Beschichtung prüfen.
Aluminium-Gitterroste ansehen →Stufen nach Konstruktion und Farbkonzept. Belastung, Anschlüsse und Rutschhemmung gesondert festlegen.
Treppenstufen ansehen →Individuelle Abmessungen und Sonderkonturen mit früh abgestimmter Beschichtungsplanung.
Maßanfertigungen ansehen →Montage mitplanen: Auflager, Befestigungen und Passflächen müssen zur beschichteten Ausführung passen. Gitterrost-Zubehör ansehen →
GITTERROSTEN.COM ist ein Angebot der SCHÖNLAND GmbH. Als Lieferant unterstützen wir Sie bei der Auswahl und Beschaffung geeigneter Gitterroste – mit persönlichem Kontakt und mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung.
Erfahrung mit Rostarten, Werkstoffen und unterschiedlichen Projektanforderungen.
Direkte Abstimmung zu Nutzung, Farbe, Oberfläche und technischen Vorgaben.
Liefermöglichkeiten für gewünschte Rost- und Beschichtungskombinationen prüfen.
Lieferung nach vereinbartem Umfang. Lieferort und Termin werden im Angebot abgestimmt.
Wissenswertes zu Farben, Untergründen, Beschichtungsaufbau und Nutzung.
Ein pulverförmiger Beschichtungsstoff wird auf eine vorbereitete Oberfläche aufgebracht und anschließend thermisch ausgehärtet. Dabei entsteht eine zusammenhängende organische Beschichtung. Die Eigenschaften hängen vom Untergrund und dem gewählten System ab.
Geeignete Ausführungen aus Stahl, feuerverzinktem Stahl oder Aluminium können infrage kommen. Rostgeometrie, Abmessungen, Vorbehandlung und gewünschte Beschichtung bestimmen die Möglichkeiten. Die konkrete Lieferbarkeit prüfen wir anhand Ihrer Anfrage.
Nennen Sie Ihren gewünschten RAL-Farbton in der Anfrage. Die Verfügbarkeit wird zusammen mit Glanzgrad, Struktur und benötigter Systemausführung geprüft. Auch Metallic- oder Effektoberflächen müssen gesondert abgestimmt werden.
Für eine eindeutige Bestellung meist nicht. Ergänzen Sie Glanzgrad, Struktur, Einsatzort und Anforderungen an Sichtflächen. Bei zusammengehörigen Bauteilen oder hohen optischen Ansprüchen kann ein Freigabemuster sinnvoll sein.
Bei einem passend ausgewählten Aufbau können sie für Außenbereiche infrage kommen. Untergrund, Vorbehandlung und Pulver müssen zur Bewitterung und weiteren Umgebung passen. Eine beliebige Pulverbeschichtung ist keine pauschale Zusage für Außeneignung.
Ein Duplex-System kombiniert einen Zinküberzug mit einer zusätzlichen organischen Beschichtung. Bei feuerverzinkten Gitterrosten müssen Zinkoberfläche, Vorbereitung und Pulverbeschichtung aufeinander abgestimmt sein. Mehr zur Feuerverzinkung →
Nicht automatisch. Eine Pulverbeschichtung auf blankem Stahl benötigt einen zur Umgebung passenden Schutzaufbau. Ob ein verzinkter Untergrund, ein anderer Aufbau oder ein anderer Werkstoff sinnvoll ist, hängt von der konkreten Anwendung ab.
Die Sollschichtdicke richtet sich nach Pulver, Beschichtungsaufbau und vereinbarter Spezifikation. Sie lässt sich nicht pauschal für alle Rostarten und Anwendungen festlegen. Besondere Anforderungen sollten ausdrücklich in der Anfrage stehen.
Ja. Beschichtungen können für Passungen, Bohrungen, Gewinde und Auflager relevant sein. Bereiche, die unbeschichtet bleiben sollen, müssen gekennzeichnet werden. Auch die Befestigung ist auf die fertige Ausführung abzustimmen.
Nein. Die Beschichtung allein belegt keine bestimmte Rutschhemmklasse. Für begehbare Flächen müssen die Anforderungen an das konkrete Belagsystem einschließlich Oberflächenzustand festgelegt und gegebenenfalls durch entsprechende Prüfungen nachgewiesen werden.
UV-Strahlung und Witterung können Farbe und Glanz beeinflussen. Für Außenanwendungen ist ein entsprechend geeignetes Beschichtungssystem auszuwählen. Gewünschte Beständigkeit und erforderliche Nachweise werden projektbezogen abgestimmt.
Die Reinigung richtet sich nach den Vorgaben des verwendeten Systems. Aggressive Reinigungsmittel oder scheuernde Verfahren können die Oberfläche beeinträchtigen. Benötigte Pflegehinweise sollten für die konkrete Ausführung abgestimmt werden.
Schnitte, Bohrungen oder Schweißarbeiten können die Beschichtung verletzen. Beschädigte Bereiche müssen nach einem geeigneten, abgestimmten Verfahren behandelt werden. Eine örtliche Reparatur kann optisch und technisch von der ursprünglichen Beschichtung abweichen.
Nennen Sie Rostart, Maße, Stückzahl, Werkstoff, Einsatzumgebung, Nutzung und gewünschten RAL-Farbton. Ergänzen Sie Glanzgrad, Struktur, Sonderkonturen, unbeschichtete Bereiche und benötigte Unterlagen. Senden Sie Ihre Anfrage über unsere Kontaktseite.